Codo,'index.php?page=Thread&postID=90120#post90120' schrieb:Ich weiß nicht warum, aber 1:50 hat bei mir gerade einen Lachflash verursacht.
Das Video hatte ich auch gesehen, als ich nach der Wachtel mit dem blauen Hals gesucht hab. Die Stelle ist aber echt lustig, weil der regelrecht im Takt der Musik wippt.
Das ist ja echt interessant mit den Farben der Männchen. Also kann man davon ausgehen, dass Feldsperlinge beide mitmachen? Die, die im Häuschen brüten, flogen auch immer zusammen rein und raus. Wie ist das denn bei Gimpeln? Die sehen ja fast gleich aus, nur dass das Männchen knalliger ist.
Gimpel kümmern sich wie fast alle Singvögel beide um den Nachwuchs, aber es finden sich jedes Jahr neue Paare zusammen.
Das ist das Modell zwischen Paradiesvogel (Männchen sind quasi nur Samenspender, starker Geschlechtsdimorphismus) und Albatros (monogam auf Lebzeit, Geschlechter sind sich zum Verwechseln ähnlich). Die Regel stimmt aber nicht immer. Bei Straußen und Nandus sind die Männchen auffälliger gezeichnet, sie brüten und führen die Küken aber alleine.
Bei Spatzen finden sich auch Paare auf Lebzeit zusammen, allerdings nehmen sie das mit der Treue nicht ganz so ernst und poppen oft heimlich fremd herum.
Zitat:Die Stelle ist aber echt lustig, weil der regelrecht im Takt der Musik wippt.
Ich finde auch die orangen Vögel bei 3:20 lustig, die so unmotiviert hochploppen. Wie kleinen Aufzieh-Spielzeuge.
Ich hatte so ein ähnliches Erlebnis auch mal mit einem Raben. Der lungerte auf dem Parkplatz bei uns rum, und ich bemerkte, dass er wenig scheu war. Ich Dork fing ich dann an, Krächzgeräusche zu machen. Er guckte mich sehr interessiert an, sagte aber nichts. Und so probierte ich mehrere Rabengeräusche aus, um eine Reaktion zu bekommen. Dann sagte er plötzlich in einer tiefen Männerstimme "Hawo" und flog in den nächsten Baum. Dort brabbelte er dann so merkwürdig menschlich weiter vor sich, so ähnlich wie der Kakadu, der zum Tierarzt musste. Ich kam mir leicht verarscht vor.