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Anbau-Plaudereien & Zimmerpflanzen-Plausch

Vielleicht könnte ein Mückenstecker was bringen. Vor allem in der Nacht. Wir nutzen den schon seit vielen Jahren im Sommer und es wagt sich keine Mücke mehr rein. Ist doch mal eine da, gibt die sehr schnell Ruhe, weil die das nicht abkönnen. Wenn der Mückenstecker drin ist kann sogar das Fenster auf bleiben.
Ich glaub deine Viecher vermehren sich zu schnell und da sind dann wohl noch genug Eier drin. Am Ende muss der Topf ganz weg. Hilft ja nix.
[Bild: B-rchen-f-r-signatur.gif]
Wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgenwo ein Superbär!
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Ich weiß nicht, ob Trauermücken genau so sind wie Stechmücken. Eigentlich sind die eher fruchtfliegen-artig.

Der Farn ist eigentlich total eingegangen, aber es kommen immer noch neue, grüne Röllchen in der Mitte raus, deshalb konnte ich mich noch nicht überwinden, den einfach zu entsorgen. Zumal ich den zum Geburtstag bekommen habe. Pinch
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Naja dieser Stecker ist wohl nicht nur für Mücken, sondern für das ganze Insektenzeugs und Kleines.
Der Farm scheint mir aber sehr drunter zu leiden. Vielleicht mal im Freien komplett umtopfen.
[Bild: B-rchen-f-r-signatur.gif]
Wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgenwo ein Superbär!
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Setzen sich die Mücken denn irgendwo bevorzugt hin?
Ich hatte die Mal im Wintergarten, und da hockten sie meist in einer Ecke an einem Fenster.
Ich habe da dann einen dieser Fressköder-Aufkleber für Stubenfliegen hingeklebt. Die funktionieren nämlich bei allen Insekten auch als Kontaktgift.

Ich bin ja eigentlich gegen den Einsatz von Pestiziden, aber manchmal kommt man einfach nicht mehr gegenan. Mellow

Ich bin hier wegen der Fliegen teilweise schon verrückt geworden. Aber jetzt ist am einzigen Fenster das manchnal noch geöffnet wird (eine Lüftungsanlage ist ein Segen) auch endlich ein Fliegengitter.

Nichtsdestotrotz schleppt man sich trotz aller abschirmenden Maßnahmen spätestens mit Kübelpflanzen doch so einige Plagegeister ins Haus.

Und mit diesen Fensteraufklebern geht das Gift zumindest nicht in die Erde. Und es tötet schneller als diese Klebefällen.

Ach ja, da fällt mir ein dass man Trauermücken im Garten durch Nematoden bekämpft. Die kann man kaufen und gezielt die Erde damit impfen. Vielleicht gibt es Nematoden auch für Kübelpflanzen. Das wäre dann rein biologische Schädlingsbekämpfung.

Ich habe mit Nützlingen zur Schädlingsbekämpfung jedenfalls sehr gute Erfahrungen gemacht. Schlupfwespen gegen die Weiße Fliege (Andenbeere im Wintergarten) und Australische Marienkäfer gegen diese elendigen Schmierläuse (auf Zimmerpflanzen) haben so gut funktioniert, dass ich danach Jahre lang keine Probleme mehr hatte. Auf den Orchideen ist sogar seitdem komplett Ruhe. Und dabei war ich schon kurz davor die zu entsorgen. Thumbs up

Nachtrag: Nemagro gibt es bei Amazon und ist auch für Zimmerpflanzen geeignet.
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Am liebsten krabbeln sie an den Töpfen herum, aber eine bestimmte Ecke konnte ich noch nicht ausfindig machen. Ich habe auf jeder Fensterbank eine Gelbtafel, eine hängt sogar einfach an der Wand hinter meinem Monitor, wo ich sie im Augenwinkel oft krabbeln sehe (es sind über Wochen jedoch nur ca. 14 Stk auf dem Sticker).

Das mit den Nematoden habe ich auch schon mal gelesen und finde ich auch eine sehr gute Idee. Smile Kann man dieses "Pulver" denn im Kühlschrank aufbewahren? Weil das oft für ca. 30 Pflanzen reicht und ich habe ja nur 4-6 kleine Töpfe. Big Grin
Edit: Ach ich sehe gerade, dass es verschiedene Größen gibt. Größe S ist für bis zu 5 Pflanzen.
Edit: In der Tüte werden es immer mehr. Mein Gott, wie viele sind bloß in dem Topf drin? Eek! Ich habe ein gutes Gefühl, dass das schon mal viel besser hilft, denen den Hahn abzudrehen. Aber wenn das nicht hilft, hol ich mir Nematoden.

Notfalls muss sonst echt der Farn weg, sonst hört das ja gar nicht mehr auf.

Das Komische ist auch, dass Trauermücken sich nicht für jede Pflanze interessieren. Die Kaffeesträucher lassen sie kalt, auch den Ficus und den Balsamapfel auf der gleichen Fensterbank. Am liebsten mögen sie die Sachen im Gewächshaus und eben den Farn.
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Fazit nach 1 Woche: ich glaube, ich habe jetzt bald alle ausgerottet und es landen auch mehr an den Gelbtafeln vor lauter Verzweiflung. Also hat das Zubinden der Töpfe etwas genützt. Big Grin
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Wie die Frühjahrsblüte wohl dieses Jahr ausfällt? Das ist doch jetzt alles unter dem schweren Schnee zerdrückt. Mellow
Ich kenne einen geheimen Ort im Wald, an dem Schneeglöckchen blühen so weit das Auge reicht (was man halt beim Wandern alles so entdeckt, ich kenne auch Stellen, wo wilde Tränende Herzen und Fingerhüte wachsen).

Ich wollte davon dieses Jahr endlich mal Fotos machen, aber daraus wird wohl nix. Mellow
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@cybie:

Mit Trauermücken hatte ich auch schon oft Probleme. Meistens zur kalten Jahreszeit. Es mussten schon einige Pflanzen von mir daran glauben, weil ihre Wurzeln so beschädigt waren, dass man nichts mehr retten konnte. Im Moment habe ich das Problem wieder ein wenig im Griff (glaube ich zumindest). Ich achte halt einfach darauf, dass ich meine Pflanzen nicht zu oft gieße. Im Winter soll man ja generell sparsamer gießen. Und einige Pflanztöpfe habe ich mit einer Sandschicht bedeckt. Ob's hilft... mal sehen.

Mein größeres Problem sind Thripse auf den Blattunterseiten meiner großblättrigen Schefflera und auf meiner Monstera. Wacko Mir bleibt nichts anders übrig, als alle paar Tage jedes einzelne Blatt mit einem feuchten Tuch abzuwischen oder die ganze Pflanze unter die Dusche zu stellen.


Am meisten habe ich Spaß mit Buntnesseln. Im Sommer wachsen sie sehr schnell, und man kann sie in den Sommermonaten auch in den Garten pflanzen. Vor zwei Jahren war ich einmal in Frankfurt, wo ich in einem Stadtpark von einer riesigen Buntnessel ein winziges Stück abgetrennt und mit nach Hause genommen habe. Aus diesem Ableger ist eine große Buntnessel-Familie entstanden. Squint

Schneeglöckchen und Winterlinge haben mich auch schon seit meiner Kindheit fasziniert. Im Garten meiner Eltern wachsen sie an allen möglichen Stellen. Unter anderem, weil ich selber jedes Jahr die Samen gesammelt und weiterverbreitet habe. Squint
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Ich bin schon ein bißchen stolz darauf, dass mein Garten bei den Bienen so beliebt ist.
Die wissen genau, dass bei mir der Tisch reichlich gedeckt ist, und fliegen zielstrebig zu mir.
Gerade über die ersten Blumen im Vorfrühling stürzen sie sich in Massen.
Ich habe extra viele Winterlinge und Krokusse gepflanzt, damit sie den Winterhunger stillen können.


Das hier sind die Honigbienen der Nachbarin. Je nach Tageszeit und Wetter sind aber auch viele Wildbienen bei mir.

Seitdem die elendigen Fichten weg sind, blüht auch die rote Sandkirsche wieder, und da brummt es dann auch gewaltig.
Ich könnte diesem hungrigen Gewusel stundenlang zusehen.

Wichtig ist auch, dass man möglichst auch im Sommer Blühpflanzen anbietet. Im Juni ist nämlich die erste Blüte vorbei und die Spätsommerblüte noch nicht bereit, und die Bienen schieben daher tatsächlich Hunger im schönsten Sommer.

Deswegen sind Linden so wichtig, die blühen nämlich gerade in der Versorgungslücke!
Wenn ich dann sehe, dass die Leute auf die Linden schimpfen und am liebsten allesamt absägen würden, weil der Honigtau auf den Autos eine klebrige Schicht hinterlässt...
Ja mein Gott. Honigtau nervt zwar, ist aber auch mit dem nächsten Regen wieder ab.
Ein Leben ohne Bienen wird für den Menschen um einiges unangehmer sein als nur ein klebriges Auto. Rolleyes
Aber so was kapiert man erst, wenn es zu spät ist.
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Mein alter Weihnachtskaktus ist vor einigen Monaten eingegangen (wahrscheinlich durch zu viel gießen). Ich konnte daraus noch einen Steckling retten, und jetzt treibt er tatsächlich aus. Thumbs up


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