06.10.2010 10:23
Zitat:bei den meisten Tierarten, die viele Babys bekommen, liegt es in der Natur, dass sie mehr produzieren als überleben z.B dass Eier von Tieren geklaut und gefressen werden
Es ist nur bei ganz wenigen Tierarten (inklusive Mensch) anders.
Meine Enten würden drei Mal pro Saison brüten. Wenn jede Ente dabei 20 Eier ausbrütet (das ist so ungefähr das, was unter die passt), sind das jedes Jahr bei meinen vier Entendamen 240 neu Enten! Und der Nachwuchs kann dann sogar schon nach drei Monaten selbst wieder Eier legen.
![[Bild: ahhh.gif]](http://www.trforge.net/forum/smilies/pics/ahhh.gif)
Das macht einem mal die Dimensionen klar, wie viele Nachkommen in der Natur sterben oder gefressen werden würden...
Überleben muss pro Entendasein schließlich nur eine einzige Ente, damit die Population stabil ist.
Zitat:Kuhmilch widerrum find ich "bedenklicher", dazu müsste man die Kuh stören, das gehört sich einfach nicht, sich da so dran zu bedienen.Bei uns zapft ja auch keiner einfach ab.
Och naja....

Ich denke, man braucht bei Kühen nicht so menschliche Maßstäbe ansetzen. Bei uns gehören die "Euter" neben ihrer eigentlichen Funktion auch zur Partnerwahl, Sexualität und Intimsphäre. Eine Kuh hat weniger Probleme, begrabscht zu werden.

Wenn Melkzeit ist, gehen die Kühe sogar freiwillig von der Koppel. Moderne Milchkühe sind ebenfalls domenstiziert viel mehr Milch zu geben als ein Kalb trinken könnte. Problematischer bei Milchprodukten sehe ich eher die Tatsache, dass sie ständig trächtig gemacht werden müssen und ihnen die Kälber weggenommen und meist dann geschlachtet werden. Die Kühe brüllen dann Tag und Nacht nach ihren Kälbern. Kann ich ein Lied von singen, bei unserem alten Wohnort war ein Kuhstall.

Zitat:Und nochmal zur hahnlosen Henne: kann man Hennen eigentlich ohne Kerl halten?Ja, aber es sollten dann schon zwei oder drei Hennen sein. Wenn es mehr Hennen sind, sollte aber schon ein Hahn da sein. Die Weiber zoffen sich nämlich in größeren Gruppen, und der Hahn bringt dann Ruhe rein.
