01.03.2026 13:56
Vor einigen Jahren hatte ich tatsächlich Mauswiesel im Garten, aber ich habe sie lange nicht mehr gesehen. 
Ich hatte Heckenschnitt in das Loch vom ehemaligen Gartenteich geschmissen, und dort hatten sie sich offenbar wohl gefühlt. Jetzt sind sie aber ausgezogen, was ich vor allem daran merke, dass immer wieder Wühlmäuse in meinen Garten vordringen, und die Population der Waldmäuse deutlich zugenommen hat. Ich weiß nicht, warum sie weg sind. Vielleicht weil die Gartenabfälle im Teichloch langsam in sich zusammen sacken.
Ich glaube, wenn ich Mal Zeit und Geld über habe, baue ich eine Mauswieseburg. Hauptsache, es ziehen dann nicht Ratten ein.
Und das sind meine Erkenntnisse aus dem letzten Gartenjahr:
- Ich baue jetzt nur noch testweise einzelne besondere Tomatensorten an und setzt sonst auf Klassiker wie Balkonstar. Natürlich ist es spannend, wenn man diverse bunte und lustig geformte Tomaten ernten kann. Vor allem die Johannisbeertomaten mag ich eigentlich sehr gerne. Und diese "wilden" Sorten sind auch eigentlich alle recht robust. Aber sie wachsen einfach UNMÖGLICH.
Sie sind im Topf praktisch nicht zu bändigen. Sie bilden unzählige, teilweise bis zu vier Meter (!!!) lange Triebe aus. Balkonstar dagegen wächst kompakt und muss nicht ausgegeizt werden. Und sie trägt wirklich gut bei mir. Auf violette Tomaten verzichte ich jetzt auch. Die sollen wegen der Anthocyane zwar gesund sein, aber bisher habe ich keine gefunden, die dabei auch gut geschmeckt hat. Die waren alle bisher fad und eher sauer.
- Rotfleischige Apfelsorten sind zwar hübsch, vor allem wenn sie pink blühen. Aber mein Apfelbaum hat in seinem 15 Jahren bei mir nur selten getragen, und die Äpfel sind nie richtig ausgereift. Außerdem ist er sehr empfindlich gegen die Temperaturschwankungen im Frühjahr. Trotz Kalkanstrich ist er dieses Jahr noch weiter aufgeplatzt. Ganz ähnlich we bei den Tomaten: Man sollte vielleicht doch eher auf bewährte, vorzugsweise lokale Sorten setzen anstatt etwas Besonderes haben zu wollen.
- Letztes Jahr war viel zu nass. Den Oliven hat es offenbar gefallen, denn die haben seit langem wieder reich getragen. Aber Tomaten, Paprika und Gurken haben alle nur schlechte Ernten gebracht, während meine Mutter Spitzpaprika aus ihrem Gewächshaus ernten konnte, die fast so lang wie mein Unterarm waren. ICH BRAUCHE AUCH EIN GEWÄCHSHAUS.

Ich hatte Heckenschnitt in das Loch vom ehemaligen Gartenteich geschmissen, und dort hatten sie sich offenbar wohl gefühlt. Jetzt sind sie aber ausgezogen, was ich vor allem daran merke, dass immer wieder Wühlmäuse in meinen Garten vordringen, und die Population der Waldmäuse deutlich zugenommen hat. Ich weiß nicht, warum sie weg sind. Vielleicht weil die Gartenabfälle im Teichloch langsam in sich zusammen sacken.

Ich glaube, wenn ich Mal Zeit und Geld über habe, baue ich eine Mauswieseburg. Hauptsache, es ziehen dann nicht Ratten ein.

Und das sind meine Erkenntnisse aus dem letzten Gartenjahr:
- Ich baue jetzt nur noch testweise einzelne besondere Tomatensorten an und setzt sonst auf Klassiker wie Balkonstar. Natürlich ist es spannend, wenn man diverse bunte und lustig geformte Tomaten ernten kann. Vor allem die Johannisbeertomaten mag ich eigentlich sehr gerne. Und diese "wilden" Sorten sind auch eigentlich alle recht robust. Aber sie wachsen einfach UNMÖGLICH.
Sie sind im Topf praktisch nicht zu bändigen. Sie bilden unzählige, teilweise bis zu vier Meter (!!!) lange Triebe aus. Balkonstar dagegen wächst kompakt und muss nicht ausgegeizt werden. Und sie trägt wirklich gut bei mir. Auf violette Tomaten verzichte ich jetzt auch. Die sollen wegen der Anthocyane zwar gesund sein, aber bisher habe ich keine gefunden, die dabei auch gut geschmeckt hat. Die waren alle bisher fad und eher sauer.

- Rotfleischige Apfelsorten sind zwar hübsch, vor allem wenn sie pink blühen. Aber mein Apfelbaum hat in seinem 15 Jahren bei mir nur selten getragen, und die Äpfel sind nie richtig ausgereift. Außerdem ist er sehr empfindlich gegen die Temperaturschwankungen im Frühjahr. Trotz Kalkanstrich ist er dieses Jahr noch weiter aufgeplatzt. Ganz ähnlich we bei den Tomaten: Man sollte vielleicht doch eher auf bewährte, vorzugsweise lokale Sorten setzen anstatt etwas Besonderes haben zu wollen.

- Letztes Jahr war viel zu nass. Den Oliven hat es offenbar gefallen, denn die haben seit langem wieder reich getragen. Aber Tomaten, Paprika und Gurken haben alle nur schlechte Ernten gebracht, während meine Mutter Spitzpaprika aus ihrem Gewächshaus ernten konnte, die fast so lang wie mein Unterarm waren. ICH BRAUCHE AUCH EIN GEWÄCHSHAUS.

