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Scottie - 17.10.2018
Das Pferd in dem ersten Video ist ein echter Angebger

. Und wie ein User unter dem Video schon richtig schrieb: Roter Teppich, die Kühe sind die Gaffer (wir) und das Pferd ist der Star (irgendein Promi)
Beim Pferd im zweiten Video finde ich die Mähne zu lang. Die sollte der Besitzer mal auf eine vernünftige Länge stutzen. Tifa, du kennst dich doch mit Pferden aus. Ist dem Pferd solch eine Mähne eher egal, oder wird das als störend empfunden?
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Codo - 17.10.2018
@ Tifa
Auch wenn ich Schwarz bevorzuge, der Fuchsfriese ist auf jeden Fall ein schönes Pferd! Ich sehe keinen Grund, warum man keine Füchse erlauben sollte.
Die Rassezucht von Haus- und Nutztieren geht grundsätzlich zu weit.
In Nordamerika gibt es für die Holsteinische Milchkuh auch nur noch zwei oder drei Zuchtbullen.
So was kann doch nicht gut gehen. Ich weiß auch nicht, ob ich mir jemals wieder einen reinrassigen Hund kaufen würde.
Unser Arthur hatte solche Herz- und Gelenkprobleme, das konnte einem echt leid tun.
Früher waren auch nur schwarze Labradore erlaubt.
Mittlerweile gibt es in dieser Rasse durch Überzüchtung auch schon Wesensveränderungen. Aber Hauptsache das Tier sieht aus wie aus dem Bilderbuch.
Wer sich etwas mit Genetik auskennt, weiß dass homogene Erscheinungen bei Rassetieren NUR durch genetische Flaschenhälse und damit Inzucht zu erreichen sind.
Anstatt besessen auf Farben zu achten, sollte man Wesen, Vitalität und Lebensdauer auch zu Rassestandards machen.
Und auch auf Stammbäume mal scheissen. Was soll dieser Unsinn überhaupt. "Rasse" ist ein willkürlicher Begriff, genauso die Standards die wir dafür erhoben haben. Denn das Einkreuzen von anderen Rassen war früher auch üblich und bringt in jeder Hinsicht nur Vorteile.
Gerade auch um die früheren, jetzt durch Inzucht und Flaschenhälse verlorene Rassestandards wieder herzustellen!
Ich kenne zum Beispiel einen Hund, der in jeder Hinsicht einem Berner Sennen gleicht, es aber nur zur Hälfte "wirklich" ist. Und ich wette, durch das neue Blut ist der Hund wesentlich vitaler als ein reinrassiger. Wenn er die Rassestandards alle erfüllt, warum sollte der jetzt nicht als Berner Sennen gelten?
Was bringt ein "reiner" Stammbaum, wenn das Ergebnis kranke Tiere sind.
Das im Video gesagte gilt genauso auch für Pferde, Kühe, etc.
Ich kann verstehen, dass man verschiedene Arten von Tieren für verschiedene Zwecke züchtet, und sie der Übersicht halber dann auch in Rassen einteilt.
Aber WIE wir das machen, das ist einfach nur dumm.
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Codo - 26.11.2018
Kein Video, aber ein Artikel. Ist schon etwas älter, aber eine interessante Geschichte.
Löwen retten Mädchen vor Entführung
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Balulie - 26.11.2018
Da ich nicht so gut englisch kann und ich neugierig war, hab ich es mal auf deutsch gesucht. Ich denke das ist die gleiche Geschichte hier:
https://rp-online.de/panorama/ausland/loewen-retten-zwoelfjaehrige-vor-entfuehrern_aid-17115985
Es ist echt unglaublich, was sich da ereignet hat. Und vor allem das sie dann noch geweartet haben bis jemand kam und sie dann einfach so zurückgelassen haben. ich denke auch das war so ne Art Welpenschutzinstinkt.
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CuahianoSmall - 27.11.2018
Ich wundere mich etwas über die Erklärung, warum das Mädchen nicht gefressen wurde. Löwen sollen also Mädchenschreie mit Löwengeräuschen verwechseln und die Verwechslung von Nahem dann aufgrund von dessen Jammergeräuschen nicht bemerkt haben?
Vielleicht haben die Löwen durchaus erkannt, dass ein anderes Tier/Wesen in der Patsche steckt, weil auch Tiere Menschenschreie richtig deuten können. Vielleicht haben sie aus Empathie geholfen. Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Rudel ein verwahrlostes Menschenkind aufnimmt. Als die Menschen kamen, haben sich die scheuen Löwen eben verzogen. Empathie und soziale Instinkte gelten doch artübergreifend. Wenn im Revier etwas Heftiges los ist, greift man ein. Dieselbe Gefahr könnte einen ja später selbst erwischen. Ich glaube schon, dass Tiere so weit denken können bzw. geprägt sind. Wir machen in solchen Situationen auch keine Entscheidungen aus reiner Vernunft, sondern stehen unter dem Einfluss biologischer Programme.
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cybie - 01.01.2019
Dieser Mensch ist so toll.
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Sponge - 29.01.2019
Wie er das Kücken trocken reibt ist schon herzallerliebst anzuschauen.
Hier was zum Einschlafen...
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Codo - 29.01.2019
Hunde sehen Umarmung als Dominanzgeste. Fordert ein Hund Dominanz ein, besteigt er den anderen. Das kann unter Hunden in heftigen und aggressiven Abwehrreaktionen enden.
Daher die abweisenden/verängstigten Reaktionen in dem Video. Man sieht, dass die Hündin bei 1:15 sofort entspannt, wenn die Umklammerung beendet wird.
Selbst wenn sie uns in vielerei Hinsicht ähneln, Hunde sind keine Menschen. Viele Hunde haben zwar gelernt, unser Kuschelverhalten zu
tolerieren, weil sie uns a) gefallen wollen und b) verstehen, dass wir ihnen nichts böses wollen.
Das heißt aber nicht, dass sie es genießen. Der Rüde gibt am Ende auch auf sich zu wehren, aber glücklich sieht er nicht aus.
Zitat:Wie er das Kücken trocken reibt ist schon herzallerliebst anzuschauen. 
(noch mal klugscheissen muss)
Die Küken kommen praktisch trocken aus dem Ei. Sie sehen nur nass aus, weil jede Feder noch in einem dünnen, röhrenförmigen Häutchen steckt.
Diese müssen abgerieben werden, damit die Ferdern aufgehen und wärmen können. Die Küken machen das in der Regel selbst, und helfen sich gegenseitig, indem sie aneinander herum knibbeln. Sieht immer sehr süß aus.
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Sponge - 29.01.2019
Das sieht man den Hunden an, und der Kuschler hat es wohl auch so verstanden, den Sprechblasen nach zu urteilen. Ich wusste das nicht, habe mich nur gewundert, warum der Hund bei der urst langen Umarmung nicht einschläft, sondern immer die Augen offen hat. Eine Katze wäre weggegangen, oder eingeschlafen, je nach Tageslaune.
Iiihh, Haut auf den Federn - aber das erklärt die Fussel auf dem Shirt. Postnatale Kükenhäutung, witzige Sache das.
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Codo - 29.01.2019
Mich erstaunt es immer wieder, wie tolerant und geduldig Hunde mit uns Menschen sind. Sie verstehen uns oft viel besser als wir sie.
Hunde erdulden zum Beispiel auch deutlich mehr unfaire Behandlung als Wölfe.
Wir haben den Hunden Verhaltensweisen angezüchtet, die UNS nützlich und bequem sind.
Zitat:Iiihh, Haut auf den Federn - aber das erklärt die Fussel auf dem Shirt.
Genau, das sind die Reste von den Röhrchen.
Das Schlüpfen ist von so manchen Igitt-Faktoren begleitet. Puhlt man ein Küken zu früh heraus, dann kann es verbluten, weil die Eihäute unter der Schale immer noch durchblutet sind. Außerdem zieht das Küken erst während des Schlüpfens den Rest des Eidotters in den Bauch. Leider bringen viele unerfahrene Leute die Küken um, indem sie mit guten Absichten beim Schlüpfen helfen wollen. Das ist aber genau wie eine Geburt bei Säugetieren ein in mehrere Phasen eingeteilter Prozess. WENN man hilft, muss man wissen, wann und wie man das machen darf.