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"Croft" - Fanfilm
#11

Das Ende kann gar nicht eindeutig gedeutet werden, dazu fehlen uns schlicht die Informationen. Wink
Das ist die Drehbuch-Schule Lindeloff. Brocken und Twists hinwerfen, die viele Interpretationen zulassen, die aber wegen zu vieler Löcher und innerer Widersprüche keine konsistente Auflösung ergeben können.
Die Leute reden drüber, weil es zu viele gleichberechtigte Deutungsmöglichkeiten gibt. Aber nur deswegen ist ein Film nicht automatisch clever.

Ich weigere mich mittlerweile, über so was lange nachzudenken, wenn aufgrund der "Datenlage" offensichtlich ist, dass man es nicht verstehen kann. Wink
Einen guten Twist mit scheinbar beiläufig hingeworfenen Brocken findet man dagegen im Director's Cut von "Blade Runner." Wer aufpasst und nachdenkt, wird merken...

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#12

Damals in der Schule hat man immer gelernt, dass alles eine Aussage hat.
Da ich aber zu dumm bin, auf die Aussagen zu kommen, außer sie sind eindeutig (aber was ist schon eindeutig?) und ich sogar glaube, dass man über manche Sachen einfach keine abschließende Aussage treffen kann, die zu 100 Prozent zutrifft, denke ich da mittlerweile gar nicht mehr drüber nach. Ich beschränke mich nur noch darauf, ob mir ein Film gefallen hat oder nicht. Das ist wahrscheinlich auch einer der Gründe, warum ich mit meinem letzten Job so schlecht zurechtgekommen bin.
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#13

Ja ich glaube manchmal interpretiert man selbst einfach zu viel hinein, wo sich die Drehbruchschreiber überhaupt keine Gedanken drum gemacht haben.
Am besten man sieht es einfach als eigenständige Story, die nur an Lara Croft anlehnt.
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#14

Dass das Ende so offen ist, fand ich jetzt gar nicht, für mich war das einfach das: tot. Aber wenn ich ein offenes Ende gesehen hätte, hätte ich es niemals so ernst genommen. Natürlich sehen wir hier eine Variante von Lara Croft und sowieso würde ich einen Kurzfilm niemals so ernst nehmen, außer er wäre wirklich sehr gut und hätte knackige Gedanken - aber wie codo zeigte, trifft das hier nicht zu. Von offenen Enden lasse ich mich nicht mitreißen. Bei vagen Infos hält sich meine Begeisterung für Interpretationen und Gedankenspielen sehr in Grenzen. Dafür hat einen das Kino der 00er Jahre zu sehr mit Pseudo-Spielereien strapaziert. Cursing
Überwinde den Schmalzkringel und zähme den Donut.
[Bild: homer_sabber.gif][Bild: a054.gif]
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#15

Codo,'index.php?page=Thread&postID=85503#post85503' schrieb:Das Ende kann gar nicht eindeutig gedeutet werden, dazu fehlen uns schlicht die Informationen. Wink
Das ist die Drehbuch-Schule Lindeloff. Brocken und Twists hinwerfen, die viele Interpretationen zulassen, die aber wegen zu vieler Löcher und innerer Widersprüche keine konsistente Auflösung ergeben können.
Die Leute reden drüber, weil es zu viele gleichberechtigte Deutungsmöglichkeiten gibt. Aber nur deswegen ist ein Film nicht automatisch clever.

Ich weigere mich mittlerweile, über so was lange nachzudenken, wenn aufgrund der "Datenlage" offensichtlich ist, dass man es nicht verstehen kann. Wink
Einen guten Twist mit scheinbar beiläufig hingeworfenen Brocken findet man dagegen im Director's Cut von "Blade Runner." Wer aufpasst und nachdenkt, wird merken...

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Ich sollte mir den Film mal nochmal ansehen. Wobei da ja auch wichtig ist, zu wissen, wie es denn im Buch läuft.
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