02.05.2017 10:25
Warum praktisch alles was wir über Sucht zu wissen glauben falsch ist, und warum es daher auch den Schaden noch vergrößert, Drogensüchtige zu verurteilen, zu beschämen, an den Rand der Gesellschaft zu drängen und zu kriminalisieren.
Warum der "Krieg gegen Drogen" ein riesiger Fehler ist.
Beide Videos haben deutsche Untertitel.
Ich finde es wirklich erschreckend, wie viele Menschen süchtig sind, letztendlich weil wir sozial isoliert sind (man kann auch den ganzen Tag unter Menschen sein und sich einsam fühlen!).
Nur sind eben nicht alle süchtig nach Chemikalien, oder konsumieren gesellschaftlich akzeptierte Drogen, so dass es nicht so offensichtlich ist.
Ich frage mich, was man aktiv dafür tun kann, dass man wieder eine Gesellschaft erschafft, in der man nicht sich isoliert und nutzlos fühlt, obwohl man von Menschen umgeben ist und die wichtigsten Grundbedürfnisse gesichert sind.
Ich glaube, die von uns ständig erwartete berufliche Flexibilität hat damit schon sehr viel zu tun. Es wird von einem erwartet, dass man sich jederzeit aus seinem Freundes- und Familienkreis "entwurzelt", um einem Beruf hinterher zu jagen. Aber was macht man dagegen...? Irgendwas muss man doch arbeiten, nicht nur wegen des Geldes sondern auch, weil sinnvolle (!) Arbeit erheblichen Anteil an einem zufriedenen Leben und gesunden Selbstbild hat.
Vielleicht sollte man doch wieder zurück gehen zu vermehrter Eigenversorgung, zu Kleinunternehmen und mehr Autonomie. Wieder mehr selbst machen, lernen Dinge zu reparieren anstatt ständig wegzuschmeißen und neu zu kaufen...
Und man sollte vielleicht aufhören, den Wert einer Person an seinem professionellen Erfolg zu messen. Wenn jemand für die Familie jeden Tag das Essen kocht, gebrochene Herzen tröstet, immer das richtige Werkzeug hat, wenn der Nachbar was braucht, die Hunde im Dorf spazieren führt wenn alle auf der Arbeit sind, und sich ehrenamtlich beim Seniorenkaffee engagiert, soll das etwa ein Nichtsnutz sein, nur weil der auf dem Papier arbeitslos ist? Ich finde, dass solche Menschen oft tausend Mal mehr wert sind als irgendwelche CEOs, die durch irgendwelche Finanzjongliererein ganze Existenzen als "Kollateralschaden" vernichten können.
Ach, ich fang wieder an zu schwafeln.
Warum der "Krieg gegen Drogen" ein riesiger Fehler ist.
Beide Videos haben deutsche Untertitel.
Ich finde es wirklich erschreckend, wie viele Menschen süchtig sind, letztendlich weil wir sozial isoliert sind (man kann auch den ganzen Tag unter Menschen sein und sich einsam fühlen!).
Nur sind eben nicht alle süchtig nach Chemikalien, oder konsumieren gesellschaftlich akzeptierte Drogen, so dass es nicht so offensichtlich ist.
Ich frage mich, was man aktiv dafür tun kann, dass man wieder eine Gesellschaft erschafft, in der man nicht sich isoliert und nutzlos fühlt, obwohl man von Menschen umgeben ist und die wichtigsten Grundbedürfnisse gesichert sind.

Ich glaube, die von uns ständig erwartete berufliche Flexibilität hat damit schon sehr viel zu tun. Es wird von einem erwartet, dass man sich jederzeit aus seinem Freundes- und Familienkreis "entwurzelt", um einem Beruf hinterher zu jagen. Aber was macht man dagegen...? Irgendwas muss man doch arbeiten, nicht nur wegen des Geldes sondern auch, weil sinnvolle (!) Arbeit erheblichen Anteil an einem zufriedenen Leben und gesunden Selbstbild hat.
Vielleicht sollte man doch wieder zurück gehen zu vermehrter Eigenversorgung, zu Kleinunternehmen und mehr Autonomie. Wieder mehr selbst machen, lernen Dinge zu reparieren anstatt ständig wegzuschmeißen und neu zu kaufen...
Und man sollte vielleicht aufhören, den Wert einer Person an seinem professionellen Erfolg zu messen. Wenn jemand für die Familie jeden Tag das Essen kocht, gebrochene Herzen tröstet, immer das richtige Werkzeug hat, wenn der Nachbar was braucht, die Hunde im Dorf spazieren führt wenn alle auf der Arbeit sind, und sich ehrenamtlich beim Seniorenkaffee engagiert, soll das etwa ein Nichtsnutz sein, nur weil der auf dem Papier arbeitslos ist? Ich finde, dass solche Menschen oft tausend Mal mehr wert sind als irgendwelche CEOs, die durch irgendwelche Finanzjongliererein ganze Existenzen als "Kollateralschaden" vernichten können.
Ach, ich fang wieder an zu schwafeln.