06.11.2012 00:37
Nun bei Höhenangst muss man unterscheiden:
Da ist einmal normale Furcht. Diese tritt in tatsächlichen Gefahrensituationen auf. Also wenn man ungesichert über einem Abgrund hängt. Das ist ja wirklich gefährlich, und man kann sich leicht verletzen, oder sterben. Da ist es völlig normal und gesund Angst zu haben.
Dann gibt es noch Höhenschwindel. Das ist eine normale körperliche Reaktion auf den Anblick von Höhe, der erst einmal nichts mit Angst zu tun hat. Dies wird im wesentlichen verursacht durch die große Entfernung zu den betrachteten Objekten, wenn man in große Tiefe blickt. Selbst wenn man sehr ruhig steht, schwankt der Körper immer etwas, sodass die Augen etwas anderes Bild von einem nahen Objekt bekommen. Eben etwas weiter rechts oder links. Bei sehr weit entfernten Objekten ist der Unterschied aber so minimal, dass er nicht mehr wahrnehmbar ist. Dann meldet der Gleichgewichtssinn dem Gehirn, dass man sich bewegt hat, und die Augen aber etwas anderes. Die Informationen sind also widersprüchlich. Dadurch wird das Gleichgewicht gestört. Man schwankt, hat das Gefühl zu fallen. Wenn man die Augen schließt, oder seinen Blick auf ein nahe stehendes Objekt konzentriert, verschwinden der Schwindel in der Regel schnell wieder.
Dies ist aber völlig normal und nicht krankhaft. Wie stark dieser Effekt ist ist individuell unterschiedlich und kann auch abtrainiert werden, wenn man sich öfter in großer Höhe aufhält.
Richtige Höhenangst, oder Akrophobie, ist aber eine übertriebene Angst, die eben der Situation nicht angemessen ist. Dies ist z.B. der Fall, wenn man bereits auf einem Stuhl stehend Panik bekommt. Oder wenn man gut gesichert ist und trotzdem Angst hat. Wenn also ein Geländer da ist, oder man nur aus dem geschlossenen Fenster eines Gebäudes sieht. Oder wenn man bereits bei Bildern von Höhen Angst bekommt, obwohl man selbst im Erdgeschoss auf einem Stuhl sitzt.
Eine solche Angst kann mit zwanghaften Gedanken verbunden sein. Man denkt also ständig daran, wie leicht man doch da runter fallen könnte, oder aber wie man die Kontrolle über sich selbst verlieren könnte und hinter springen könnte. Dies kann so weit führen, das die Angst das tägliche Leben beeinflusst. Man macht also extra Umwege, um nicht eine Brücke überqueren zu müssen, oder dergleichen. Dies ist dann krankhaft.
Die Höhenangst verschwindet im Gegensatz zum Schwindel nicht, wenn man weg sieht, oder die Augen schließt. "Nicht nach unten sehen" hilft also nur bei normalen Schwindel, nicht bei Höhenangst.
Da ist einmal normale Furcht. Diese tritt in tatsächlichen Gefahrensituationen auf. Also wenn man ungesichert über einem Abgrund hängt. Das ist ja wirklich gefährlich, und man kann sich leicht verletzen, oder sterben. Da ist es völlig normal und gesund Angst zu haben.
Dann gibt es noch Höhenschwindel. Das ist eine normale körperliche Reaktion auf den Anblick von Höhe, der erst einmal nichts mit Angst zu tun hat. Dies wird im wesentlichen verursacht durch die große Entfernung zu den betrachteten Objekten, wenn man in große Tiefe blickt. Selbst wenn man sehr ruhig steht, schwankt der Körper immer etwas, sodass die Augen etwas anderes Bild von einem nahen Objekt bekommen. Eben etwas weiter rechts oder links. Bei sehr weit entfernten Objekten ist der Unterschied aber so minimal, dass er nicht mehr wahrnehmbar ist. Dann meldet der Gleichgewichtssinn dem Gehirn, dass man sich bewegt hat, und die Augen aber etwas anderes. Die Informationen sind also widersprüchlich. Dadurch wird das Gleichgewicht gestört. Man schwankt, hat das Gefühl zu fallen. Wenn man die Augen schließt, oder seinen Blick auf ein nahe stehendes Objekt konzentriert, verschwinden der Schwindel in der Regel schnell wieder.
Dies ist aber völlig normal und nicht krankhaft. Wie stark dieser Effekt ist ist individuell unterschiedlich und kann auch abtrainiert werden, wenn man sich öfter in großer Höhe aufhält.
Richtige Höhenangst, oder Akrophobie, ist aber eine übertriebene Angst, die eben der Situation nicht angemessen ist. Dies ist z.B. der Fall, wenn man bereits auf einem Stuhl stehend Panik bekommt. Oder wenn man gut gesichert ist und trotzdem Angst hat. Wenn also ein Geländer da ist, oder man nur aus dem geschlossenen Fenster eines Gebäudes sieht. Oder wenn man bereits bei Bildern von Höhen Angst bekommt, obwohl man selbst im Erdgeschoss auf einem Stuhl sitzt.
Eine solche Angst kann mit zwanghaften Gedanken verbunden sein. Man denkt also ständig daran, wie leicht man doch da runter fallen könnte, oder aber wie man die Kontrolle über sich selbst verlieren könnte und hinter springen könnte. Dies kann so weit führen, das die Angst das tägliche Leben beeinflusst. Man macht also extra Umwege, um nicht eine Brücke überqueren zu müssen, oder dergleichen. Dies ist dann krankhaft.
Die Höhenangst verschwindet im Gegensatz zum Schwindel nicht, wenn man weg sieht, oder die Augen schließt. "Nicht nach unten sehen" hilft also nur bei normalen Schwindel, nicht bei Höhenangst.