14.05.2010 21:42
So, jetzt hatte ich endlich die Gelegenheit, in einem Rutsch den letzten Teil von "Vergebung" zu lesen. Ein gelungener Abschluss für die Trilogie wie ich finde. Es wurden auch alle Fragen geklärt, die ich geklärt haben wollte.
Insgesamt war es auch um Welten besser als "Verdammnis", es gab auch keine Stellen, an denen ich mich durchquälen musste. Eigentlich eine große Leistung des Autors, schließlich konnte man sich eigentlich schon bald ausmalen, wie das ganze enden würde.
Die Schilderung des Prozesses muss ich besonders hervorheben, hätte gerne noch mehr davon gelesen.
Aber da setzt bereits der erste Kritikpunkt an: Teilweise wirkte es ein wenig lückenhaft. Die Untersuchungshaft wird nur nebenbei erwähnt, übrigens ähnlich wie im ersten Band, als Mikael einsaß. Da hat mir Larsson aber wenigstens ein hämisches Grinsen entlocken können, als er die Haft als eine Art Erholungsurlaub beschrieb.
Ansonsten scheint Larsson beim Schreiben der letzten beiden Bände unter Zeitdruck gestanden haben. Ich habe mich wirklich geärgert, wie er sich immer wieder ach so große Zufälle aus den Fingern gesogen hat, nur um die Handlung voran zu bringen. Mit etwas Gehirnschmalz hätte man das eleganter lösen können. Ach ja: Die Protas schütten immer noch tonnenweise Kaffee in sich hinein. Aber das hake ich mal als Running-Gag hab.
Klingt jetzt doch recht negativ, aber seltsamerweise hat das meinen Gesamteindruck wirklich nicht getrübt.
Insgesamt war es auch um Welten besser als "Verdammnis", es gab auch keine Stellen, an denen ich mich durchquälen musste. Eigentlich eine große Leistung des Autors, schließlich konnte man sich eigentlich schon bald ausmalen, wie das ganze enden würde. Die Schilderung des Prozesses muss ich besonders hervorheben, hätte gerne noch mehr davon gelesen.
Aber da setzt bereits der erste Kritikpunkt an: Teilweise wirkte es ein wenig lückenhaft. Die Untersuchungshaft wird nur nebenbei erwähnt, übrigens ähnlich wie im ersten Band, als Mikael einsaß. Da hat mir Larsson aber wenigstens ein hämisches Grinsen entlocken können, als er die Haft als eine Art Erholungsurlaub beschrieb.
Ansonsten scheint Larsson beim Schreiben der letzten beiden Bände unter Zeitdruck gestanden haben. Ich habe mich wirklich geärgert, wie er sich immer wieder ach so große Zufälle aus den Fingern gesogen hat, nur um die Handlung voran zu bringen. Mit etwas Gehirnschmalz hätte man das eleganter lösen können. Ach ja: Die Protas schütten immer noch tonnenweise Kaffee in sich hinein. Aber das hake ich mal als Running-Gag hab.

Klingt jetzt doch recht negativ, aber seltsamerweise hat das meinen Gesamteindruck wirklich nicht getrübt.
"Unser Leben wird durch Möglichkeiten bestimmt. Auch durch die, die wir versäumen."
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