27.10.2009 00:41
Eva,index.php?page=Thread&postID=48139#post48139' schrieb:@ Codo.... nein, ich lasse das Argument, man könnte durch das *Konsumieren* von *Killerspielen* etwas dafür tun, in Gefahrensituationen besser zu reagieren nicht gelten...Wieder eine haltlose Behauptung. Das steht nirgends. Computerspiele programmieren niemandem zum Amokläufer, wie sollten sie einen auf reale Situationen vorbereiten? Die Diskussion dehnt sich immer weiter aus, indem du offensichtlich Thesen aus den Antworten verdrehst. Keiner hat behauptet, dass Killerspiele gut sind, du behauptest es plötzlich. Keiner hat behauptet, dass Killerspiele auf die Realität vorbereiten, du behauptest es plötzlich.
Wozu bitte?
Zitat:Mir geht es aber gar nicht um Verbote oder um Erklärungen für Amokläufe, das dachte ich , hätte ich schon klar gemacht... es geht mir darum, zu ergründen, WARUM sich Menschen ... auch wenn es NUR in einem Computerspiel ist.... andere Menschen abzuschlachten.... und das ist der Sinn der *Killerspiele* und nichts anderes....Wir haben immer noch keine Definition für dieses Wort und du kannst schon den Sinn des damit Bezeichneten ergründen. Es wird lächerlich.
Nach wie vor gilt: wenn ich eine Figur eines Menschen "abballere", fällt nirgends auf der Erde ein Mensch tot um. Wo werden also bitte Menschen getötet? Was soll dieser Populismus? Es werden Figuren abgeschossen, die Menschen ähneln.
Auf dem Schießstand sehen auch die Pappsteller verzückender aus, die ein Gesicht haben. Man kann viele Gründe aufzählen, wieso es den Spaßfaktor erhöht, Menschenfiguren abzuschießen, aber die eigentliche Frage ist: hat es nun negative Auswirkungen auf den Konsumenten, wenn er auf Menschenabbildungen schießt und erhöht es die Wahrscheinlichkeit, dass er bevorzugt Gewalt anwenden wird und, noch viel wichtiger, wie tragend ist dieser Faktor in Relation zu anderen? Gibt es viel größere und stärkere Faktoren, die Gewaltbereitschaft erhöhen? Dann sollte man sich lieber um diese Faktoren kümmern. Immer noch gilt: Der Einfluss sozialer Akteure auf andere Akteure ist größer als der Einfluss von Computerspielen.
Mal was gefunden, das dagegen spricht? Anstatt nie formulierte Thesen aus unseren Beiträgen herauszulesen...

Überwinde den Schmalzkringel und zähme den Donut.
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