21.10.2009 23:44
Joah...man sollte auf jeden Fall vorsichtig sein mit Statistiken sein. Aber prinzipiell unbrauchbar sind sie nicht, sonst könnte man gar keine Wissenschaft betreiben.
Die Tricks, mit denen aus manipulativer Absicht an Statistiken rumgepfuscht werden, kann man relativ leicht aufdecken, wenn man von der Materie ein wenig was versteht. Eine wissenschaftliche Veröffentlichung wie dieses Paper sollte so gut das Verfahren dokumentieren, dass man es selbst nachvollziehen und die Ergebnisse wiederholen kann. Der darin verwendete Fragebogen ist jedenfalls ein standardisiertes Verfahren ohne manipulative Fragestellungen. Googelt mal "Big Five Persönlichkeitstest", dann seht ihr, wie so ein Test funktioniert.
Das Problem der "Schwammigkeit" solcher Ergebnisse liegt daran, dass man sich solchen Fragestellungen wie der möglichen Erhöhung der Aggressivität durch Spiele nur durch Fragebögen nähern kann.
Psychologie ist eine empirische Wissenschaft und kann daher nie Ergebnisse produzieren, die auf so festem Fuße stehen wie die der exakten Wissenschaften. Ein Interpretationsspielraum der Ergebnisse ist daher zwangsläufig gegeben. Eine Kausalität wird auf diese Weise auch nicht gefunden werden können sondern nur Gleichzeitigkeiten.
Ich denke, die Hirnforschung wird uns bei solchen Fragestellungen in Zukunft weiter helfen, die Kausalitäten zu verstehen. Die Aktivität von Gehirnarealen bei bestimmten Tätigkeiten lässt sich schließlich physikalisch messen. Mich würde das mal interessieren: Welche Teile des Gehirns sind beim Spielen von Computerspielen aktiv, und welche Areale sind aktiver oder weniger aktiv nach dem Spielen, beispielsweise eine Stunde später? Wie unterscheiden sich die Gehirne von Nichtspielern und Spielern? Die Gehirne von Tänzern und Nichttänzern, Musikern und Nicht-Musikern weisen schließlich auch charakteristische Unterschiede auf.
Dass man sich wie Tifa durch Spiele auch abreagieren kann, kann ich jedenfalls auch bestätigen. Es gibt sicherlich verschiedene Spielertypen, die ganz unterschiedlich reagieren. Das herauszufinden wäre doch echt mal spannend.

Die Tricks, mit denen aus manipulativer Absicht an Statistiken rumgepfuscht werden, kann man relativ leicht aufdecken, wenn man von der Materie ein wenig was versteht. Eine wissenschaftliche Veröffentlichung wie dieses Paper sollte so gut das Verfahren dokumentieren, dass man es selbst nachvollziehen und die Ergebnisse wiederholen kann. Der darin verwendete Fragebogen ist jedenfalls ein standardisiertes Verfahren ohne manipulative Fragestellungen. Googelt mal "Big Five Persönlichkeitstest", dann seht ihr, wie so ein Test funktioniert.
Das Problem der "Schwammigkeit" solcher Ergebnisse liegt daran, dass man sich solchen Fragestellungen wie der möglichen Erhöhung der Aggressivität durch Spiele nur durch Fragebögen nähern kann.
Psychologie ist eine empirische Wissenschaft und kann daher nie Ergebnisse produzieren, die auf so festem Fuße stehen wie die der exakten Wissenschaften. Ein Interpretationsspielraum der Ergebnisse ist daher zwangsläufig gegeben. Eine Kausalität wird auf diese Weise auch nicht gefunden werden können sondern nur Gleichzeitigkeiten.
Ich denke, die Hirnforschung wird uns bei solchen Fragestellungen in Zukunft weiter helfen, die Kausalitäten zu verstehen. Die Aktivität von Gehirnarealen bei bestimmten Tätigkeiten lässt sich schließlich physikalisch messen. Mich würde das mal interessieren: Welche Teile des Gehirns sind beim Spielen von Computerspielen aktiv, und welche Areale sind aktiver oder weniger aktiv nach dem Spielen, beispielsweise eine Stunde später? Wie unterscheiden sich die Gehirne von Nichtspielern und Spielern? Die Gehirne von Tänzern und Nichttänzern, Musikern und Nicht-Musikern weisen schließlich auch charakteristische Unterschiede auf.
Dass man sich wie Tifa durch Spiele auch abreagieren kann, kann ich jedenfalls auch bestätigen. Es gibt sicherlich verschiedene Spielertypen, die ganz unterschiedlich reagieren. Das herauszufinden wäre doch echt mal spannend.
