19.10.2009 10:24
Wundert mich nicht, es heisst ja auch immer, dass Mädchen kein Mathe können (und umgekehrt Jungs nicht lesen).
Solche Erwartungshaltungen wirken sich enorm auf die Leistungsfähigkeit aus. In Ländern mit höherer Gleichberechtigung und weniger Geschlechterklischees sind Mädchen in Mathe genauso gut oder sogar besser als Jungs.
http://www.zeit.de/online/2008/23/mathe-...chterkluft
Solche Erwartungshaltungen wirken sich enorm auf die Leistungsfähigkeit aus. In Ländern mit höherer Gleichberechtigung und weniger Geschlechterklischees sind Mädchen in Mathe genauso gut oder sogar besser als Jungs.
http://www.zeit.de/online/2008/23/mathe-...chterkluft
Zitat:Ich selber kenne keine *Killerspiele* und spiele sie schon erst recht nicht, aber ich habe gelesen, dass es Spiele gibt, die einzige das Abschlachten von Gegnern oder sogar von unbeteiligten zur Zielsetzung haben, dass gefoltert werden muss, gemetzelt und verstümmelt und was weiß ....So was gibt es, aber die Jugendlichen, die solche Spiele konsumieren, dürften eine sehr kleine Minderheit sein. Solche Spiele bekommt man schließlich nur auf illegalem Weg. Und das ist ja auch nicht der Kern der Debatte, sondern der Generalverdacht, unter den alle Spiele mit Gewalt gestellt werden. Counterstrike wird ja gerne als "das" Killerspiel überhaupt dargestellt, wobei die Brutalität auch nicht höher ist als in einem James-Bond-Film, und der Schwerpunkt auf Taktik und nicht auf Gemetzel liegt. Der Debatte fehlt einfach die Abgrenzung. Es wäre das gleiche, wegen ein paar extremer Horrorfilme die gesamte Filmindustrie zu verurteilen.
Zitat:Meine Fragestellung an Euch geht genau in die Richtung , die auch in der Studie versucht wird zu untersuchen: und zwar: ob ihr es nicht doch für möglich haltet, dass Jugendliche, die exzessiv Gewalt verherrlichende Spiele konsumieren auf Dauer Verhaltensveränderungen zeigen könnten.... gerade in Bezug auf aggressives Verhalten und zwischenmenschliche Kommunikation.Ich denke schon, dass Leute, die sowieso schon den Bezug zur Realität verloren haben und unter Psychosen leiden durch solche Spiele noch weiter abrutschen. Aber solchen Menschen ist auch nicht einfach geholfen, in denen man ihnen die Spiele wegnimmt, weil sie sich dann Ersatz besorgen, z.B. in Form von Horrorfilmen. Die Kernfrage ist doch, ob es sich um Symptome oder Ursachen handelt.