19.10.2009 07:06
Moien..
Dass es bei der kurzen Debatte im Revolver darum ging, ob das Verbot von *Killerspielen* Amokläufe verhindern könnten, hatte ich gar nicht gesehen.... dass das nicht so ist, darüber sind wir sicher einer Meinung, für die Amokläufe mögen sie einer der begünstigenden Faktoren sein... aber da spielt sehr viel mehr eine Rolle
Ich hatte es eher so verstanden, als wärt ihr alle hier völlig kritiklose und hell auf begeisterte Anhänger von dem was man neuerdings mit dem sonderbaren Terminus *Killerspiele* benennt. Sowas reizt mich nun mal von Natur aus zum Widerspruch und zu provozierenden Beiträgen, die den Mainstream in Frage stellen *gg
Was sind denn nun *Killerspiele* ....
oder gibts sie gar nicht und der Begriff wurde nur von Dummköpfen erfunden, die der Jugend mal wieder was anhängen möchten... oder von Politikern, die sich mit solchen Begriffen profilieren wollen?
Ich selber kenne keine *Killerspiele* und spiele sie schon erst recht nicht, aber ich habe gelesen, dass es Spiele gibt, die einzige das Abschlachten von Gegnern oder sogar von unbeteiligten zur Zielsetzung haben, dass gefoltert werden muss, gemetzelt und verstümmelt und was weiß ....
Gibt es nun solche Spiele oder nicht ... und haltet ihr sowas wirklich für eine sinnvolle und förderliche Beschäftigung von Jugendlichen... oder auch von Erwachsenen * gg?
Das diese Studie ihre Schwächen hat, ist mir auch klar, aber immerhin ist es einmal ein Ansatz, diese Problematik unvoreingenommen anzuschauen und bei allen Schwächen läßt sich wohl nicht weg interpretieren, dass es Zusammenhänge von bestimmten Verhaltensmustern mit einem übermäßigen Spielverhalten gibt.
Wie ja auch klar wird, ist der Kreis der Personen, die sich beteiligt haben schon von vorn herein auf solche begrenzt, die sowieso schon ein etwas anderes Verhalten als der klassischen Spielefreak aufweist... indem sie nämlich an so einer Studie überhaupt teilgenommen haben. Der *normale* *Killerspiele* liebende Spieler fällt hier noch gar nicht mit in die Ergebnisse.
Meine Fragestellung an Euch geht genau in die Richtung , die auch in der Studie versucht wird zu untersuchen: und zwar: ob ihr es nicht doch für möglich haltet, dass Jugendliche, die exzessiv Gewalt verherrlichende Spiele konsumieren auf Dauer Verhaltensveränderungen zeigen könnten.... gerade in Bezug auf aggressives Verhalten und zwischenmenschliche Kommunikation.
Von Kindern will ich erst gar nicht reden... ich kann euch nur durch tägliche Erfahrungen sagen, dass die neue Generation der Kinder unglaublich viele Verhaltens auffällige Kinder aufweist. Hyperkinetische Störungen, Aufmerksamkeits- und Wahrnehmungsstörungen und Koordinationsstörungen sind schon fast Standart Diagnosen, die Eltern sind ratlos, die Wartelisten bei den Psychologen sind endlos, so dass oft Jahre auf Termine gewartet werden muss...
Meiner Meinung nach muss man ALLES auch mal kritisch anschauen... auch eure geliebten und völlig harmlosen *Killer(Gewalt)spiele*
(Provokativ gemeint *ggg)
Und nochmal für Codo: das ist eben das erstaunlich, Jungen und Mädchen verhalten sich unterschiedlich... das ist Tatsache,... was die Ursachen dafür sind ist eine interessante Frage, was aber wieder ein anderes Thema ist. Mein Mädel hat über mehrere Jahre in Schulen Befragungen gemacht, mit denen die Selbsteinschätzung von Mädchen und Jungen untersucht werden sollte, und zwar in Bezug auf den Mathematik Unterricht.( Ich hab da mehrmals an Codo denken müssen, als ich mich immer wieder darüber mit meiner Tochter unterhalten habe
)
Ganz kurz zusammengefasst kam heraus, dass sich Jungen immer besser einschätzen als sie tatsächlich sind ( konnte ja anhand der Noten nach geprüft werden) Mädchen schätzen sich selber dagegen immer schlechter ein, als sie es sind.
Nach den Gründen fragte die Studie nicht... das wäre aber sehr interessant, sich darüber auch mal wieder Gedanken zu machen.
Dass es bei der kurzen Debatte im Revolver darum ging, ob das Verbot von *Killerspielen* Amokläufe verhindern könnten, hatte ich gar nicht gesehen.... dass das nicht so ist, darüber sind wir sicher einer Meinung, für die Amokläufe mögen sie einer der begünstigenden Faktoren sein... aber da spielt sehr viel mehr eine Rolle
Ich hatte es eher so verstanden, als wärt ihr alle hier völlig kritiklose und hell auf begeisterte Anhänger von dem was man neuerdings mit dem sonderbaren Terminus *Killerspiele* benennt. Sowas reizt mich nun mal von Natur aus zum Widerspruch und zu provozierenden Beiträgen, die den Mainstream in Frage stellen *gg
Was sind denn nun *Killerspiele* ....
oder gibts sie gar nicht und der Begriff wurde nur von Dummköpfen erfunden, die der Jugend mal wieder was anhängen möchten... oder von Politikern, die sich mit solchen Begriffen profilieren wollen?
Ich selber kenne keine *Killerspiele* und spiele sie schon erst recht nicht, aber ich habe gelesen, dass es Spiele gibt, die einzige das Abschlachten von Gegnern oder sogar von unbeteiligten zur Zielsetzung haben, dass gefoltert werden muss, gemetzelt und verstümmelt und was weiß ....
Gibt es nun solche Spiele oder nicht ... und haltet ihr sowas wirklich für eine sinnvolle und förderliche Beschäftigung von Jugendlichen... oder auch von Erwachsenen * gg?
Das diese Studie ihre Schwächen hat, ist mir auch klar, aber immerhin ist es einmal ein Ansatz, diese Problematik unvoreingenommen anzuschauen und bei allen Schwächen läßt sich wohl nicht weg interpretieren, dass es Zusammenhänge von bestimmten Verhaltensmustern mit einem übermäßigen Spielverhalten gibt.
Wie ja auch klar wird, ist der Kreis der Personen, die sich beteiligt haben schon von vorn herein auf solche begrenzt, die sowieso schon ein etwas anderes Verhalten als der klassischen Spielefreak aufweist... indem sie nämlich an so einer Studie überhaupt teilgenommen haben. Der *normale* *Killerspiele* liebende Spieler fällt hier noch gar nicht mit in die Ergebnisse.
Meine Fragestellung an Euch geht genau in die Richtung , die auch in der Studie versucht wird zu untersuchen: und zwar: ob ihr es nicht doch für möglich haltet, dass Jugendliche, die exzessiv Gewalt verherrlichende Spiele konsumieren auf Dauer Verhaltensveränderungen zeigen könnten.... gerade in Bezug auf aggressives Verhalten und zwischenmenschliche Kommunikation.
Von Kindern will ich erst gar nicht reden... ich kann euch nur durch tägliche Erfahrungen sagen, dass die neue Generation der Kinder unglaublich viele Verhaltens auffällige Kinder aufweist. Hyperkinetische Störungen, Aufmerksamkeits- und Wahrnehmungsstörungen und Koordinationsstörungen sind schon fast Standart Diagnosen, die Eltern sind ratlos, die Wartelisten bei den Psychologen sind endlos, so dass oft Jahre auf Termine gewartet werden muss...
Meiner Meinung nach muss man ALLES auch mal kritisch anschauen... auch eure geliebten und völlig harmlosen *Killer(Gewalt)spiele*
(Provokativ gemeint *ggg)
Und nochmal für Codo: das ist eben das erstaunlich, Jungen und Mädchen verhalten sich unterschiedlich... das ist Tatsache,... was die Ursachen dafür sind ist eine interessante Frage, was aber wieder ein anderes Thema ist. Mein Mädel hat über mehrere Jahre in Schulen Befragungen gemacht, mit denen die Selbsteinschätzung von Mädchen und Jungen untersucht werden sollte, und zwar in Bezug auf den Mathematik Unterricht.( Ich hab da mehrmals an Codo denken müssen, als ich mich immer wieder darüber mit meiner Tochter unterhalten habe

Ganz kurz zusammengefasst kam heraus, dass sich Jungen immer besser einschätzen als sie tatsächlich sind ( konnte ja anhand der Noten nach geprüft werden) Mädchen schätzen sich selber dagegen immer schlechter ein, als sie es sind.
Nach den Gründen fragte die Studie nicht... das wäre aber sehr interessant, sich darüber auch mal wieder Gedanken zu machen.
