18.10.2009 22:44
Die Kernaussage im Abstract in Form verdrehen...das ist schon heftig.
Eine solche Scheinkausalität ist der beliebteste Fehlschluss überhaupt: cum hoc ergo propter hoc
So ein derber Schnitzer darf einem Wissenschaftler eigentlich nie passieren. Gerade Psychologen, die quasi nur empirisch arbeiten, sollten doch ausreichend sensibilisiert sein, was Interpretation von Statistik angeht.
Da diese scheinbare Kausalität nun genau das Futter ist, das die Computerspielkritiker gerne fressen wollen, muss man sich schon fragen, ob es nicht nur Schlampigkeit sondern Absicht war.

Aber das ist eigentlich ein ganz anderes Thema.

Eine solche Scheinkausalität ist der beliebteste Fehlschluss überhaupt: cum hoc ergo propter hoc
So ein derber Schnitzer darf einem Wissenschaftler eigentlich nie passieren. Gerade Psychologen, die quasi nur empirisch arbeiten, sollten doch ausreichend sensibilisiert sein, was Interpretation von Statistik angeht.

Da diese scheinbare Kausalität nun genau das Futter ist, das die Computerspielkritiker gerne fressen wollen, muss man sich schon fragen, ob es nicht nur Schlampigkeit sondern Absicht war.

Zitat: [...]viel mit Jugendlichen und Kindern gearbeitet, vor allem in Bezug zu dem Unterschied im Verhalten von Jungen und Mädchen.Wobei sich da auch wieder die Frage stellt, sind Mädchen und Jungs wirklich "an sich" anders, oder ist die Ursache des unterschiedlichen Verhaltens und der unterschiedlichen Vorlieben eher die prägende Erwartungshaltung der Gesellschaft? Viele Leute fallen aus der Beobachtung des unterschiedlichen Verhaltens der Geschlechter auf den oben genannten Fehlschluss rein. Eine echte Kausalität lässt sich wissenschaftlich nur schwer untersuchen, aber es deuten bisher alle Studien darauf hin, dass es eher Prägung als angeborene Eigenschaften sind, dass Jungs "faul aber kreativ" sind, technische Berufe wählen, schweigsam und im Sozialverhalten verarmt sind und Egoshooter spielen während Mädchen "dumm aber fleißig", als Beruf "irgendwas "Soziales" machen, nicht Auto fahren aber gut sozialisieren und kommunizieren können und Ponyhof-Manager spielen.

Aber das ist eigentlich ein ganz anderes Thema.
