06.11.2008 00:20
Wow wieder ein Monsterbeitrag, konnte gar nicht alles lesen.
Das Ganze "Der Amokläufer hat Spiel mit Realität vermischt"- Gerede von Psychlogen und Pädagogen ist doch sowieso nur eine Nichteingestehung von pädagogischem Fehlerverhalten. Die meisten Amokläufer haben extreme Probleme zuhause, mit den Lehrer, mit Mitschülern...Die aber keiner merkt oder merken will.

cybie,index.php?page=Thread&postID=31169#post31169' schrieb:Ich persönlich widerrum habe kein Problem damit eine Party abzusagen, um meinen Abend am Wochenende alleine zu verbringen. Mein Vater stuft mich deshalb als süchtig und extrem gefährdet ein. Er akzeptiert aber nicht, dass mir sowas häufig keinen Spaß macht, was sicher damit zu tun hat, dass ich schüchtern binDeshalb ist man ja noch lange nicht süchtig, in seiner Freizeit soll man das machen, was einem Spaß macht und wenn Patrys da nicht dazu gehören, sondern man lieber spielt ist das ja auch ok.
cybie,index.php?page=Thread&postID=31169#post31169' schrieb:Ich persönlich komme aus einer sehr geborgenen Familie und war schon von Baby an sehr ruhig. Ich denke, hier stecken viele Gründe hinter, warum ich so bin, wie ich heute bin - nämlich die Ruhe, Schüchternheit, aber auch Ängste vor diversen Dingen.Man hat mal so einen Test mit dem Messen der "Wutlevels" gemacht. Probanden mussten also vor und nach dem Spielen von Ballerspielen, Fragebögen ausfüllen wie sie sich in bestimmten Situationen verhalten würden( z.B. Was machst du, wenn dir dein Bruder deinen Lieblinsteddy klaut a) ich schlage ihn b) ich schreie in total zusammen c) ich sage ihm, dass ich das nicht in Ordnung finde d) ich fange an zu weinen ) Daraus hat man dann das Wutlevel errechnet, es stellte sich heraus, dass das Wutlevel der meisten Probanten nach dem Spielen gleichgeblieben ist, bei einigen stieg es, bei anderen sank es sogar. Man hat auch herausgefunden, dass schüchterne Menschen eher zu einem niedrigerem oder gleichbleibenden Wutlevel nach dem Spielen tendieren, bei relativ lebhaften Personen dagegen ist es umgekehrt. Wie stark das Spiele auf einen wirken hat also immer mit dem Charakter und der derzeitgen Stimmung einer Person zu tun. Sowas lässt sich nicht Verallgemeinern.
cybie,index.php?page=Thread&postID=31169#post31169' schrieb:- mein Kumpel und ich können Spiel und Realität sehr gut unterscheidenStell mir immer wieder die Frage wie Leute draufkommen, dass wir beide Dinge verwechseln könnten. Ich bin auch noch nie von Haus zu Haus gesprungen, weil ich dachte ich sei Lara Croft. Das Tolle an Spielen ist ja, dass wir dort Dinge machen dürfen oder Dinge können, die man im richtigen Leben nicht machen darf oder draufhat. Früher war es das Puppenhaus, jetzt sind es die Computerspiele.
Das Ganze "Der Amokläufer hat Spiel mit Realität vermischt"- Gerede von Psychlogen und Pädagogen ist doch sowieso nur eine Nichteingestehung von pädagogischem Fehlerverhalten. Die meisten Amokläufer haben extreme Probleme zuhause, mit den Lehrer, mit Mitschülern...Die aber keiner merkt oder merken will.