05.11.2008 16:56
Was hast du schon von Galileo erwartet?
Einen objektiven Bericht? Vor ein paar Jahren vielleicht, aber inzwischen hat diese Sendung Untergrundniveau erreicht. Die können doch mitlerweile nichts anderes als zeigen, wie dieser Jumbo zum Abendessen sich reinhaut was eine normale Familie am ganzen Tag verzehrt, wie irgendwas in die Luft geht oder alternativ natürlich ein Beitrag zum Thema Sex, in dem die Hälfte des Filmes große Titten gezeigt werden. Schade, schade, kann ich da nur sagen.
Ich möchte das Thema Killerspiele keineswegs herunterspielen, aber das ganze hat überhaupt gar nichts mit Amokläufen zu tun, denn die kamen genauso oft vor wie früher als es solche Spiele noch gar nicht gegeben hat. Der Ursache liegt da in der Psyche, die Spiele sind nur ein Ventil dafür. Und ehrlich gesagt ist es mir lieber wenn jemand stundenlang auf irgendwelche Pixel ballert als dass er in den Wald geht und da auf wehrlose Tiere schießt. Aber halt, das ist natürlich alles nur zum Umweltschutz!
Jedenfalls braucht jeder Mensch ein Ventil, nur ist es halt recht schwierig es immer passend auf und abzudrehen...
Und deswegen fand ich es auch keine gute Idee den Lehrer als Hauptperson für den Beitrag zu nehmen. Ich habe ja wirklich Mitleid mit dem Herrn, was schlimmeres kann einem eigentlich nicht passieren... nur ist er halt in meinen Augen nicht gerade der richtige um so ein Thema objektiv zu beleuchten. Und Objektivität erwarte ich eigenlich aber naja... ich habe ja schon erwähnt, dass Galileo zu einer grottigen Sendung geworden ist. 
Aber richtig geärgert hab ich mich ja über diesen Psychologen der beurteilt hat ob der Kerl jetzt süchtig ist oder nicht - also wenn der nicht süchtig ist wer ist es dann?
Der richtet doch fast sein ganzes Leben neben dem Studium nach den Spielen, da kann der noch so oft erzählen er hätte noch großartig Kontakt mit seinen Freunden. Wann denn bitte, wenn er am Tag 6-8 Stunden zockt und dann auch noch auf die Uni geht? Naja, von solchen Psychologen hab ich eh noch nie viel gehalten. Der wird doch beim besten Willen nicht nach einem Gespräch beurteilen können ob der jetzt süchtig ist oder nicht, denn eine Sucht geht viel tiefer... Wie ich schon gesagt habe ist sie ja nur ein Ventil, also müsste man erstmal herausfinden wie es mit den privaten Umständen ausschaut - ein Süchtiger wird einem da sowieso niemals die Wahrheit sagen.
Jedenfalls ist es zu leicht einfach nur zu sagen "der macht seine Schule nebenher, also ist er nicht süchtig." Es gibt nicht nur DIE Sucht, sondern auch Grautöne.

Ich möchte das Thema Killerspiele keineswegs herunterspielen, aber das ganze hat überhaupt gar nichts mit Amokläufen zu tun, denn die kamen genauso oft vor wie früher als es solche Spiele noch gar nicht gegeben hat. Der Ursache liegt da in der Psyche, die Spiele sind nur ein Ventil dafür. Und ehrlich gesagt ist es mir lieber wenn jemand stundenlang auf irgendwelche Pixel ballert als dass er in den Wald geht und da auf wehrlose Tiere schießt. Aber halt, das ist natürlich alles nur zum Umweltschutz!

Jedenfalls braucht jeder Mensch ein Ventil, nur ist es halt recht schwierig es immer passend auf und abzudrehen...


Aber richtig geärgert hab ich mich ja über diesen Psychologen der beurteilt hat ob der Kerl jetzt süchtig ist oder nicht - also wenn der nicht süchtig ist wer ist es dann?

Jedenfalls ist es zu leicht einfach nur zu sagen "der macht seine Schule nebenher, also ist er nicht süchtig." Es gibt nicht nur DIE Sucht, sondern auch Grautöne.
"Unser Leben wird durch Möglichkeiten bestimmt. Auch durch die, die wir versäumen."
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