08.06.2008 00:20
Hm... schwieriges Thema. Ich muss auch ehrlich zugeben, dass meine längere Abwesenheit auch mit diesem Spiel zu tun hat.
Das Problem an den meisten Rollenspielen ist einfach, dass sie eine tödliche Mischung sind. Zunächst mal muss man um sie auszuprobieren in vielen Fällen nichts zahlen... und dann ist man erstmal total platt. Ich erinnere mich noch sehr gut an meine ersten Stunden in dieser Welt, es hat mich wirklich aus den Socken gerissen. Eine wirklich riesige, schöne und abwechslungsreich gestaltete Welt sah ich vor mir, und das ist ja noch lange das einzige. Völlig unterschiedliche Klassen, Rassen machen das ganze zu einem Spiel, mit dem man nicht "fertig" werden kann.
Aber vor allem wegen diesem ersten Moment kann ich Codo nicht ganz bei der "Charaktertheorie" zustimmen. Ich bin mir sicher, dass ein Großteil von uns allen genauso dasselbe empfinden wird wie ich, wenn er diese Welt zum ersten Mal betritt. So lässt sich ja auch erklären wieso die WoW-Spieler sich aus den verschiedensten Bevölkerungsteilen zusammensetzen. Es stimmt natürlich schon, dass bestimmte Gruppen überwiegen, trotzdem sollte man das nicht außer Acht lassen. Meiner Meinung nach braucht es nicht mal eine bestimmte Motivation um sich das anzuschauen, die meisten Menschen wollen eben (zum Glück!) alles mal ausprobieren.
Das schlimmste ist aber eigentlich, dass das gesamte Spiel darauf ausgelegt einen sehr wichtigen Trieb des Menschen zu befriedigen: Und zwar immer mehr haben zu wollen. Das Blöde ist, dass man um immer mehr zu bekommen auch immer mehr Zeit investieren muss. Beispielsweise war mein Trieb befriedigt, als ich mit meiner Priesterin meinen ersten epischen Gegenstand erhielt, wie der Name schon sagt sind diese relativ selten und man muss viel Zeit investieren oder ein wenig Glück haben.
In erster Linie ist es aber leider Zeit. Und wenn ich jetzt sage, dass dieser epische Gegenstand ein Teil eines Sets ist, kann sich wohl jeder den Rest denken... Man vergleiche die beiden Bilder im Anhang, links meine Priesterin vor ein paar Monaten, rechts heute, jetzt sollte verständlich sein was ich meine.
Eines darf man dabei aber nicht vergessen: Wir haben alle Süchte, der eine mehr der andere weniger... Süchte ist ein negatives Wort, deshalb wollen wir damit nichts zu tun haben, also nenne ich das Ganze einfach mal Wünsche, und das wir die alle haben ist doch unbestritten, oder? Man muss eben Prioritäten setzen, das ist das Wichtigste.
WoW ist für mich in erster Linie eine (natürlich gefährliche) Weise, seine Zeit zu vertreiben. Stattdessen hätte ich zum Beispiel stundenlang in verschieden Foren oder in Chats mich aufhalten sollen, nätürlich hätte ich auch Sport machen können oder auf dem Klavier rumgedaddelt, oder...
Aber wer kann von sich behaupten zu wissen, was die beste Methode ist seine Freizeit zu verbringen?

Das Problem an den meisten Rollenspielen ist einfach, dass sie eine tödliche Mischung sind. Zunächst mal muss man um sie auszuprobieren in vielen Fällen nichts zahlen... und dann ist man erstmal total platt. Ich erinnere mich noch sehr gut an meine ersten Stunden in dieser Welt, es hat mich wirklich aus den Socken gerissen. Eine wirklich riesige, schöne und abwechslungsreich gestaltete Welt sah ich vor mir, und das ist ja noch lange das einzige. Völlig unterschiedliche Klassen, Rassen machen das ganze zu einem Spiel, mit dem man nicht "fertig" werden kann.
Aber vor allem wegen diesem ersten Moment kann ich Codo nicht ganz bei der "Charaktertheorie" zustimmen. Ich bin mir sicher, dass ein Großteil von uns allen genauso dasselbe empfinden wird wie ich, wenn er diese Welt zum ersten Mal betritt. So lässt sich ja auch erklären wieso die WoW-Spieler sich aus den verschiedensten Bevölkerungsteilen zusammensetzen. Es stimmt natürlich schon, dass bestimmte Gruppen überwiegen, trotzdem sollte man das nicht außer Acht lassen. Meiner Meinung nach braucht es nicht mal eine bestimmte Motivation um sich das anzuschauen, die meisten Menschen wollen eben (zum Glück!) alles mal ausprobieren.
Das schlimmste ist aber eigentlich, dass das gesamte Spiel darauf ausgelegt einen sehr wichtigen Trieb des Menschen zu befriedigen: Und zwar immer mehr haben zu wollen. Das Blöde ist, dass man um immer mehr zu bekommen auch immer mehr Zeit investieren muss. Beispielsweise war mein Trieb befriedigt, als ich mit meiner Priesterin meinen ersten epischen Gegenstand erhielt, wie der Name schon sagt sind diese relativ selten und man muss viel Zeit investieren oder ein wenig Glück haben.

Eines darf man dabei aber nicht vergessen: Wir haben alle Süchte, der eine mehr der andere weniger... Süchte ist ein negatives Wort, deshalb wollen wir damit nichts zu tun haben, also nenne ich das Ganze einfach mal Wünsche, und das wir die alle haben ist doch unbestritten, oder? Man muss eben Prioritäten setzen, das ist das Wichtigste.
WoW ist für mich in erster Linie eine (natürlich gefährliche) Weise, seine Zeit zu vertreiben. Stattdessen hätte ich zum Beispiel stundenlang in verschieden Foren oder in Chats mich aufhalten sollen, nätürlich hätte ich auch Sport machen können oder auf dem Klavier rumgedaddelt, oder...
Aber wer kann von sich behaupten zu wissen, was die beste Methode ist seine Freizeit zu verbringen?
"Unser Leben wird durch Möglichkeiten bestimmt. Auch durch die, die wir versäumen."
Mein (gaming)-Blog
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