17.01.2011 11:06
Möchte hier auch mal zeigen, was wir in Deutschland an speziellen Filmversionen nicht haben. Da mögen nun wieder einige die Nase rümpfen, denen so was egal ist, im Gegensatz zu mir. Denn es gibt da durchaus Unterschiede, wichtig ist, was der jeweilige Regisseur denkt, sofern er eben wählen kann, daher hier erst mal einige Anmerkungen, bevor ich zu konkreten Beispielen komme. Es ist ja schlicht so, daß für Kinoauswertungen bestimmte Vorgaben gegeben sind. Lange Zeit bedeutete das, daß Filme eine bestimmte Länge nicht überschreiten durften, um das Geschäft nicht zu vermiesen. Kinos waren und sind davon abhängig Filme öfter am Tag zeigen zu können, je länger ein Film also dauert, desto problematischer wird das. Nicht selten ist allein das schon ein Grund, warum Studios selbst auf Schnitten bestehen und Regisseure sich von ihren eigentlichen Ideen und Visionen verabschieden müssen. Nicht selten wird das Ergebnis am Ende für die Kinoauswertung zurechtgestutzt. Daneben gibt es natürlich noch viele andere Gründe, aber letztlich ist mir das wichtig, was ein Regisseur am Ende sagt. Und wenn er mit seinem Film nicht zufrieden ist, dann finde ich "nacharbeiten" völlig legitim, ob noch ein paar Minuiten wieder einfügen, umschneiden oder gar eine Langfassung daraus basteln.
Es gibt auch andere Beispiele. Nicht legitim empfinde ich es, wenn Regisseure so etwas nicht wünschen, wie zum Beispiel für "Dune - der Wüstenplanet". David Lynch hat hier nur die Kinofassung autorisiert, trotzdem wurde eine Langfassung gebastelt, die dann das Pseudonym "Allan Smithee" als Regisseur trägt, immer dann, wenn sich ein Regisseur von etwas distanziert. Daher finde ich Langfassungen um jeden Preis nicht okay, nur dann, wenn es über und mit dem Regisseur geht.
Das digitalte Zeitalter hat uns hauptsächlich diese Welle neuer Filmversionen beschert, und ich freue mich drüber. Heute ziehe ich die Langfassungen von Filmen wie "The Abyss" oder "Aliens - die Rückkehr" ganz klar vor, so können ursprüngliche Filmversionen durchaus bereichert werden. Und es gibt viele davon. In solchen Fällen entscheide ich mich immer für die längere Fassung, aber das ist eben meine subjektive Meinung.
In diesem Thread geht es mir um solche längeren Fassungen, die es nur im Ausland, nicht aber bei uns gibt, und die ich mal vorstellen will. Ob aus rechtlichen Gründen oder Desinteresse spielt keine Rolle, ich möchte die Unterschiede jedenfalls aufzeigen...
Es gibt auch andere Beispiele. Nicht legitim empfinde ich es, wenn Regisseure so etwas nicht wünschen, wie zum Beispiel für "Dune - der Wüstenplanet". David Lynch hat hier nur die Kinofassung autorisiert, trotzdem wurde eine Langfassung gebastelt, die dann das Pseudonym "Allan Smithee" als Regisseur trägt, immer dann, wenn sich ein Regisseur von etwas distanziert. Daher finde ich Langfassungen um jeden Preis nicht okay, nur dann, wenn es über und mit dem Regisseur geht.
Das digitalte Zeitalter hat uns hauptsächlich diese Welle neuer Filmversionen beschert, und ich freue mich drüber. Heute ziehe ich die Langfassungen von Filmen wie "The Abyss" oder "Aliens - die Rückkehr" ganz klar vor, so können ursprüngliche Filmversionen durchaus bereichert werden. Und es gibt viele davon. In solchen Fällen entscheide ich mich immer für die längere Fassung, aber das ist eben meine subjektive Meinung.
In diesem Thread geht es mir um solche längeren Fassungen, die es nur im Ausland, nicht aber bei uns gibt, und die ich mal vorstellen will. Ob aus rechtlichen Gründen oder Desinteresse spielt keine Rolle, ich möchte die Unterschiede jedenfalls aufzeigen...
Viele Grüße,
Lara for ever
Lara for ever